Bayern-Offerte vom Tisch: Die Optionen für Kimmich
Der FC Bayern hat sein Vertragsangebot für Joshua Kimmich übereinstimmenden Medienberichten zufolge zurückgezogen. Der Grund: Der DFB-Kapitän zögerte zu lange mit der Zusage. Da das aktuelle Arbeitspapier am Saisonende ausläuft, darf Kimmich im Sommer ablösefrei wechseln. Doch welche Optionen hat er?
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Die Wunschklubs
Dem Vernehmen nach kann sich Kimmich vier Wechselziele gut vorstellen – und dabei handelt es sich um die größten Klubs Europas.
Real Madrid: Die Königlichen sollen zuletzt abgewunken haben. Dabei stünde ihnen nach dem Karriereende von Toni Kroos ein neuer Strippenzieher im Mittelfeld nicht schlecht zu Gesicht.
FC Barcelona: Mit Coach Hansi Flick arbeitete Kimmich bereits sehr erfolgreich in München zusammen, beide können sich eine Reunion vorstellen. Barça ist im Mittelfeld aber bereits bestens aufgestellt, zudem müssten die Katalanen erst andere Stars abgeben, um Kimmich registrieren zu können.
FC Liverpool: Die Reds drohen mit Trent Alexander-Arnold ihren Rechtsverteidiger an Real zu verlieren. Kimmich steht daher auf dem Zettel, ist mit seinen 30 Jahren aber eigentlich nicht in dem Alter, das Liverpool sucht.
Manchester City: Auch City vollzieht gerade eine Verjüngung des Teams. Trainer Pep Guardiola förderte Kimmich einst als Talent bei den Bayern, will nun aber neue junge Kerle trimmen. Kimmich dürfte zu alt für das Projekt sein.
Die kleineren Lösungen
Inter Mailand: In Italien macht man sich bekanntlich weniger aus dem Alter eines Spielers. Einem Gerücht zufolge soll Inter an Kimmich dran sein – vor allem für den Fall, dass Spielmacher Hakan Calhanoglu das San Siro verlässt.
Paris St. Germain: In Sachen Gehalt wäre bei PSG einiges möglich, beim Punkt Renommee kann der französische Serienmeister aber nicht mit den anderen genannten Vereinen mithalten. PSG will Kimmich schon lange und hat sein Interesse laut der ‚Bild‘ nun wiederbelebt. Kimmich blockte bislang stets ab. Ob sich das noch ändert?
Die Rolle rückwärts
Die Bayern haben ihr Angebot zwar zurückgezogen – das heißt aber nicht, dass es kein neues geben kann. Die Gespräche laufen laut der ‚Bild‘ weiter. Wenn sich für Kimmich keine Option auftut, die ihm sportlich wie wirtschaftlich zusagt, ist eine Verlängerung in München nach wie vor am wahrscheinlichsten. Zumal mit Jamal Musiala und Alphonso Davies zuletzt auch andere Leistungsträger mit ihren Unterschriften ein Zeichen für die Zukunft setzten.
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