Fast fix: Bayern tütet Vertragsverlängerung ein – Müller zögert
Die Bayern-Bosse basteln an vier wichtigen Vertragsverlängerungen – mit wechselndem Erfolg. Während eine Unterschrift noch in dieser Woche erfolgen soll, zögert Thomas Müller weiterhin.

Der FC Bayern hat die Zeichen der Zeit erkannt. Weil absehbar ist, dass die englischen Klubs in den kommenden Jahren noch deutlich mehr Geld in die Hand nehmen als bislang, bastelt der Rekordmeister daran, möglichst zeitnah wichtige Vertragsabschlüsse unter Dach und Fach zu bringen.
Und laut Informationen des ‚kicker‘ haben die Bayern mit Jérôme Boateng bereits Einigung erzielt. Der Abwehrchef werde seinen 2018 auslaufenden Vertrag wohl noch im Laufe dieser Woche um drei Jahre bis 2021 verlängern, berichtet das Fachblatt. Klar ist, dass mit der Unterschrift eine deutliche Gehaltserhöhung einhergeht. Boateng wird zu den Top-Verdienern wie Arjen Robben, Franck Ribéry, Mario Götze und Philipp Lahm aufsteigen.
Müller zögert
Ähnliches gilt in der Theorie auch für Thomas Müller, doch laut ‚kicker‘ zögert der Offensivspieler trotz mehrerer Gespräche weiterhin mit der Zusage. Ob das Zaudern der bayrischen Identifikationsfigur mit dem unablässigen Werben von Manchester United und Louis van Gaal zusammenhängt, kann dabei nur spekuliert werden. Momentan läuft Müllers Vertrag noch bis 2019, auch er soll bis 2021 verlängern.
Parallel dazu basteln die Bayern-Bosse an zwei weiteren wichtigen Vertragsverlängerungen. Auch Manuel Neuer (bis 2019) und David Alaba (bis 2018) sollen neue Arbeitspapiere unterzeichnen. Ähnlich konkret wie die Verhandlungen mit Boateng und Müller sind die Gespräche mit den beiden Leistungsträgern allerdings noch nicht.
„Wenn wir Älteren mal aufhören, gibt es Spieler, die dann da sind. Deswegen würde ich befürworten, wichtige Stützen, zu denen auch David gehört, hier zu halten“, sagte Mannschaftskapitän Philipp Lahm zuletzt. Er dürfte nicht die einzige Person im Verein sein, die drei Kreuze macht, wenn die Unterschriften des Quartetts getrocknet sind, denn die Premier League-Klubs werden dank des TV-Deals zukünftig mit immer perverseren Summen locken.
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