Bundesliga

HSV: Arnesen glaubt weiter an Xhaka-Transfer

Die Zukunft von Granit Xhaka ist weiter offen. Der Wechsel des Mittelfeldspielers vom FC Basel zu Borussia Mönchengladbach ist noch nicht in trockenen Tüchern. Beim Hamburger SV, der sich schon im Winter um den 19-Jährigen bemühte, wittert die Beteiligten Morgenluft.

von Martin Müller-Lütgenau
1 min.
Granit Xhaka @Maxppp

Granit Xhaka bestimmt dieser Tage die Schlagzeilen des nationalen Transfermarktes. Der 19-Jährige vom FC Basel soll sich bereits mit Borussia Mönchengladbach auf einen Wechsel im kommenden Sommer verständigt haben. Doch scheint der Wechsel noch lange nicht in trockenen Tüchern. „Er ist 19, aber ich will nicht über ihn sprechen. Es ist noch nichts fix“, zitierte der Kölner ‚Express‘ ‚Fohlen‘-Trainer Lucien Favre am gestrigen Dienstag.

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Die jüngste Entwicklung ruft den Hamburger SV auf den Plan. Die Hanseaten, die schon im vergangenen Winter um den Schweizer Nationalspieler warben, schöpfen neue Hoffnung im Kampf um den erklärten Wunschspieler von Trainer Thorsten Fink. Sportdirektor Frank Arnesen bestätigt Favres Aussage nach einem Gespräch mit Xhakas Berater. „Er hat mir gesagt, dass gar nichts klar ist. Wir sitzen noch immer im Boot“, so der Däne in der ‚Hamburger Morgenpost‘.

Aufgrund der sportlichen Perspektive des HSV sieht Arnesen die Gladbacher eindeutig im Vorteil im Tauziehen um das Talent. „Sollte es die erste Priorität des Spielers sein, Champions League spielen zu wollen, können wir ihm das natürlich nicht bieten“, lautet die Einschätzung des 55-Jährigen. Auch die Ablösesumme für Xhaka, Basel fordert dem Vernehmen nach rund zehn Millionen Euro, dürfte für die Hamburger nur schwer zu stemmen sein. Abhilfe könnte Investor Klaus-Michael Kühne schaffen, der dem HSV schon in früheren Tagen finanziell unter die Arme gegriffen hat.

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