Im Sommer verzockt: BVB verpasste Toptransfers
Die zurückliegende Sommer-Transferperiode gestaltete Borussia Dortmund eigentlich vielversprechend. Den Vorschusslorbeeren wurden die verpflichteten Spieler aber nicht gerecht. Dabei hatten die BVB-Bosse ganz andere Optionen auf dem Transfermarkt.

Die handelnden Personen bei Borussia Dortmund trafen im vergangenen Sommer einige unglückliche Transferentscheidungen. Wie die ‚Sport Bild‘ offenlegt, verpasste der BVB damals nicht nur die möglichen Verpflichtungen von Rayan Cherki (21/Olympique Lyon) und Dean Huijsen (19/AFC Bournemouth), die in dieser Spielzeit ihren Durchbruch zur internationalen Klasse feiern, sondern noch zwei weitere Topspieler.
Wie das Fachmagazin berichtet, befanden sich die Bosse der Schwarz-Gelben vor der Saison im Austausch mit den Beratern von Denzel Dumfries (28), der in der Folge aber seinen Vertrag bei Inter Mailand bis 2028 verlängerte. Statt des niederländischen Nationalspielers wurde Yan Couto (22) für viel Geld von Manchester City nach Dortmund geholt. Der Brasilianer bleibt bisher völlig hinter den Erwartungen zurück. Ein Dumfries-Transfer wäre dem Bericht zufolge günstiger ausgefallen.
Auch der angedachte Transfer von Sebastian Nanasi (22) wurde verworfen. Der Flügelstürmer wechselte stattdessen zu RC Straßburg, avancierte beim Tabellensechsten der Ligue 1 sofort zum Leistungsträger und hat sich im schwedischen Nationalteam einen festen Platz erspielt. Die Entscheidung gegen Nanasi wurde getroffen, da man die Entwicklung von Jamie Gittens (20) nicht blockieren wollte. Der Engländer konnte das Vertrauen allerdings über weite Strecken nicht rechtfertigen und steckt seit geraumer Zeit im Leistungstief.
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