Der Wintertransfermarkt steht vor der Tür. Für einige BVB-Spieler geht der Blick aber schon ein halbes Jahr in die Zukunft.

Donyell Malen
Schon im vergangenen Sommer wäre der schnelle Offensivmann beinahe weg gewesen. Wäre der Kader nicht so eng gestrickt, würden die Dortmunder dem 25-jährigen Rechtsfuß wohl auch im Januar keine Steine in den Weg legen. Spätestens im Anschluss an die laufende Saison werden sich die Wege aber aller Voraussicht nach trennen. Malens Vertrag läuft bis 2026, sodass man zumindest noch einmal eine Ablöse kassieren kann. Die einst an die PSV Eindhoven überwiesenen 30 Millionen Euro werden es allerdings wohl nicht mehr.



Giovanni Reyna
Böse Zungen sagen, Reyna sei mit 17 Jahren besser gewesen als heute mit 22. Die Wahrheit ist: Nach seiner Form sucht der technisch so versierte Rechtsfuß schon seit geraumer Zeit. Zuletzt setzte den in der vergangenen Rückrunde erfolglos an Nottingham Forest verliehenen US-Amerikaner dann auch noch eine Leistenverletzung außer Gefecht. Reynas Vertragssituation ist quasi identisch zu jener von Malen. Auch in seinem Fall dürften die Dortmunder zeitnah aktiv auf die Suche nach einem potenten Käufer gehen. Es sei denn, in den kommenden Wochen erfolgt ein kaum für möglich gehaltener Leistungssprung.



Marcel Lotka
Im Drittligateam ist Lotka gesetzt. Auf Dauer ist das dem ehemaligen Hertha-Talent in Verbindung mit dem Status als dritter Keeper der Profis aber zu wenig. Seinen auslaufenden Vertrag wird der 1,90 Meter große Schlussmann voraussichtlich nicht verlängern. Einige Teams aus höheren Ligen beobachten die Entwicklung, ab Januar darf Lotka ohne Zustimmung des BVB mit Interessenten verhandeln und dort auch ein ab der kommenden Saison gültiges Arbeitspapier unterzeichnen.
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