Bundesliga

Werder trifft weitere Umbruch-Entscheidungen

Bei Werder Bremen steht im kommenden Sommer ein großer Kaderumbruch in der Defensive an. Während die Abgänge von Milos Veljkovic und Anthony Jung bereits bekannt sind, gibt es noch einige Kandidaten, die wackeln oder sich Wartestand befinden. Profifußball-Leiter Peter Niemeyer gibt Einblicke in die Planungen des SVW.

von Martin Schmitz - Quelle: DeichStube | Sport
3 min.
Amos Pieper im Trikot von Werder Bremen @Maxppp

Während die Mannschaft von Werder Bremen angesichts von lediglich sechs Punkten Rückstand zumindest noch mit einem Auge auf die internationalen Plätze schielen dürfte, arbeiten die Verantwortlichen im Hintergrund bereits am Kader für die kommende Spielzeit. Besonders in der Defensive soll es viel Bewegung geben.

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Einige Personalien bedürfen dabei noch einer Entscheidung. Im Fall von Amos Pieper fällt diese etwas überraschend aus. Der Innenverteidiger soll Bremen auch in der kommenden Saison erhalten bleiben. Das bekräftigt Peter Niemeyer gegenüber der ‚DeichStube‘.

„Wir planen fest mit Amos für die kommende Saison und sind sehr froh, ihn im Kader zu haben. Amos ist ein echter Teamplayer und stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft. Wenn er gebraucht wird, so wie aktuell, ist er da und bringt sofort seine Leistung – das ist eine Qualität.“

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Pieper muss regelmäßig spielen

Der 27-Jährige soll laut Werders Leiter Profifußball trotz des großen Umbruchs in der Abwehr des Nordklubs an Bord bleiben. Milos Veljkovic (29) und Anthony Jung (33) werden im Sommer gehen, die Verträge von Kapitän Marco Friedl (27) und Niklas Stark (29) laufen 2026 aus.

Beide forderten bereits Klarheit, was ihre Zukunft angeht. Auch Pieper geht Stand jetzt im Sommer in sein letztes Vertragsjahr am Osterdeich. Der verletzungsanfällige Abwehrspieler galt bisher als Abgangskandidat, hat sich jedoch in den vergangenen Wochen gefangen und stand zuletzt fünfmal in der Startelf.

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„Für ihn ist es wichtig, einen regelmäßigen Spielrhythmus zu finden und fit zu bleiben. Über gute Spiele kann er sich ein Selbstverständnis in seiner Leistung aufbauen und sich langfristig bei uns festigen“, so Niemeyer.

Kaufoption bei Köhn

Gänzlich anders verhält sich die Sachlage bei Derrick Köhn. „Die Situation ist seit dem Winter unverändert. Wir stehen weiterhin im Austausch mit ihm und seiner Agentur. Eine Entscheidung über seine Zukunft ist noch nicht gefallen.“

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Der 26-Jährige wurde im Sommer von Galatasaray an Werder verliehen und stand bisher in 25 Pflichtspielen für die Grün-Weißen auf dem Feld. Bereits mehrfach ist durchgeklungen, dass sich Bremen eine längerfristige Zusammenarbeit mit dem gebürtigen Hamburger vorstellen könnte. Auch Udinese Clacio und ein nicht namentlich genannter Bundesligist sollen an dem ehemaligen U19-Nationalspieler interessiert sein.

Der SVW besitzt eine Kaufoption für Köhn, die bei 5,125 Millionen Euro liegt. Laut der ‚DeichStube‘ ist es jedoch derzeit unwahrscheinlich, dass der Klub diese auch zieht. Der Linksverteidiger verlor seinen Stammplatz in den vergangenen Spielen an den wieder genesenen Felix Agu (25).

Backhaus sagt Barça ab

Unklar ist auch, wie es mit Mio Backhaus weitergeht. Der 20-jährige Keeper gilt nach wie vor als großes Talent, erhält bei Werder jedoch keine echte Chance. Stattdessen baggert der FC Barcelona mit Trainer Hansi Flick intensiv um den Schlussmann.

Dieser erteilte den Katalanen trotz konkreter Gespräche laut der ‚Sport‘ jedoch eine Absage. Backhaus möchte im Sommer andernorts seinen nächsten Karriereschritt gehen, bei einem Erst- oder ambitionierten Zweitligisten die Nummer eins sein. Bei Werder steht der deutsche U20-Nationalkeeper noch bis mindestens 2026 unter Vertrag.

In den vergangenen Monaten zeigten auch der FC Kopenhagen und Brighton & Hove Albion Interesse. Aber auch andere Premier League-Klubs und auch Bundesligisten sollen mit Anfragen an den Torhüter herangetreten sein.

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