Trainersuche: Leipzig schaut nach England
Bei RB wird bereits fleißig die neue Saison geplant. Für die Trainerposition richtet sich der Blick gen England.

Der erhoffte Trainereffekt ist vorerst ausgeblieben. Das erste Spiel unter Interimstrainer Zsolt Löw verlor RB Leipzig im DFB-Pokal am vergangenen Mittwoch mit 1:3 gegen den VfB Stuttgart. Nichtsdestotrotz betreut der Ungar die Sachsen bis Saisonende, danach soll ein neuer starker Mann an der Seitenlinie kommen. Offenbar beschäftigt man sich am Cottaweg dabei auch mit zwei Kandidaten aus England.
Wie ‚Sky‘ berichtet, wird in Leipzig der Name Thomas Frank diskutiert, der derzeit den FC Brentford in der Premier League trainiert. Demnach ist man bei RB sehr angetan von der Entwicklung der Bees unter der Leitung des Dänen. Seit Jahren wird Frank mit Topklubs in Verbindung gebracht, auch Tottenham soll Interesse haben. Aufgrund seines Vertrags bis 2027 würde für den 51-Jährigen eine Ablöse fällig werden.
Wird es ein alter Bekannter?
Ziel des Brauseklubs ist es, mit einem Trainer in die neue Saison zu gehen, der sich voll mit den Werten und dem Weg von RB identifiziert. In diesem Rahmen ist dem Bezahlsender zufolge auch Danny Röhl ein Thema in Leipzig. Der 35-Jährige ist aktuell Trainer von Sheffield Wednesday in der zweitklassigen Championship und arbeitete bereits bis 2018 als Co-Trainer bei den Sachsen.
Aktuell werden Röhl aber lediglich Außenseiterchancen eingeräumt. Zwar wäre eine Anstellung des Trainerjungspunds durchaus mutig und kreativ, aber gleichzeitig eben auch riskant. Ein klarer Favorit für das Amt hat sich noch nicht herauskristallisiert.
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