Bundesliga

Bayern-Interesse & Gladbacher Rekordabgang? Der Stand bei Koné

Bei Manu Koné zeichnet sich ein Abschied von Borussia Mönchengladbach ab. Für die Fohlen wäre es sportlich ein Verlust, finanziell aber möglicherweise der große Wurf.

von Tristan Bernert - Quelle: Fabrizio Romano
2 min.
Manu Koné im Trikot von Borussia Mönchengladbach @Maxppp

Bei Borussia Mönchengladbach gilt Manu Koné als eine der heißesten Aktien für den Sommertransfermarkt. Mehrere Topklubs wurden bereits in der Vergangenheit mit dem 21-Jährigen in Verbindung gebracht – darunter der FC Bayern.

Unter der Anzeige geht's weiter

Nun berichtet Fabrizio Romano vom aktuellen Stand der Dinge in der Causa Koné. Dem Transfermarkt-Insider zufolge befinden sich zurzeit drei Klubs an der Spitze im Rennen um den Gladbacher: Der FC Chelsea, Manchester United und Paris St. Germain.

Was macht Bayern?

Die Münchner werden nicht erwähnt – was aktuell auch nachvollziehbar ist. Schließlich hat die Sportliche Leitung des deutschen Rekordmeisters zurzeit vor allem das Thema Julian Nagelsmann im Fokus und muss versuchen, die Entlassung des Trainers abzumoderieren. Nur logisch, dass da andere Klubs aktuell weiter mit Koné sind, zumal die Bayern mit Konrad Laimer (25/RB Leipzig) ohnehin schon eine Verstärkung fürs Mittelfeld an der Angel haben.

Unter der Anzeige geht's weiter

Nicht ausgeschlossen, dass sich im Mittelfeld der Münchner im Sommer aber noch mehr tun wird. Somit könnte die Personalie Koné wieder heißer werden. Passenderweise berichtet auch Romano, dass es noch nicht zu spät ist für andere Vereine, das aktuelle Führungstrio Chelsea, United und PSG auszustechen.

Koné schließt Transfer nicht aus

Und was sagt Koné selbst zu den Gerüchten um seine Person? „Im Moment bin ich in Mönchengladbach. Ich lebe gut mit den Gerüchten, ich achte nicht auf alles, was gesagt wird. Es sind eher mein Umfeld und meine Freunde, die mir die Artikel schicken. Es macht sie stolz, dass mein Name mit großen Vereinen in Verbindung gebracht wird, aber ich versuche das auszublenden“, so der französische U21-Nationalspieler in einem aktuellen Interview mit ‚Le Parisien‘.

Unter der Anzeige geht's weiter

„Ich ziehe es vor, meine Saison in Ruhe ausklingen zu lassen“, betont Koné, der dann aber vielsagend nachschiebt: „Danach passiert das, was passieren muss.“ Ob ein Wechsel zu PSG für den gebürtigen Pariser besonders attraktiv wäre, möchte die Tageszeitung wissen: „Es stimmt, dass ich Pariser bin, ich bin hier geboren und ausgebildet worden. Es gibt eine logische Verbindung. Aber ob es nun Paris oder ein anderer Verein ist, ist mir egal.“

Das Thema Spielzeit ist für Koné offenbar besonders wichtig: „Ich will einfach nur Fußball spielen. In Mönchengladbach spiele ich. Wenn ich also gehen muss, werde ich zuerst daran denken, wo ich auch zum Einsatz kommen würde.“

Unter der Anzeige geht's weiter

Geldregen für Gladbach

Die Gladbacher können sich das Tauziehen um ihr Mittelfeld-Juwel derweil entspannt anschauen. Denn den Fohlen könnte eine klubinterne Rekordablöse winken. Romano setzt den Preis für Koné auf 50 Millionen Euro an. Damit wäre der Franzose noch einmal fünf Millionen teurer als Granit Xhaka (30), den es 2016 zum FC Arsenal zog. Berichte, denen zufolge die Borussen ihre Ablösevorstellungen zwischenzeitlich sogar gesenkt haben, sind somit nicht mehr aktuell.

Unter der Anzeige geht's weiter
Unter der Anzeige geht's weiter
In die Zwischenablage kopiert