BVB: Sabitzer beschwert sich – Sahin reagiert
Borussia Dortmund startete mit einem 3:0-Arbeitssieg beim FC Brügge in die neue Champions League-Saison. Im Anschluss knisterte es trotzdem.

Marcel Sabitzer spielte eine herausragende Rückrunde für Borussia Dortmund, trieb immer wieder aus dem Zentrum das Spiel an. Doch unter dem neuen Trainer Nuri Sahin muss der Österreicher bislang auf der rechten Offensivseite ran. Das behagt ihm gar nicht.
Nach dem gestrigen 3:0-Sieg beim FC Brügge, bei dem Sabitzer beim Stand von 0:0 in der 68. Minute ausgewechselt wurde (FT-Note: 4), machte der 30-Jährige aus seinem Herzen keine Mördergrube. Angesprochen auf seinen Positionswechsel unter Sahin sagte Sabitzer: „Auf der Sechs ist es besser. Es ist schon ein anderes Spiel als im Zentrum.“
Die Rolle als einrückender Rechtsaußen sei nicht seine „Idealposition“, er spiele aber „da, wo der Trainer einen aufstellt“, so der erkennbar unmotivierte Sabitzer. Und weiter: „Wir sind immer wieder im Austausch, aber jetzt nicht so im Detail.“ Klingt zumindest nicht nach perfekter Kommunikation.
„Sabitzer auf der Sechs besser“
Um diese war Sahin selbst dann auf der folgenden Pressekonferenz bemüht. Der Cheftrainer über Sabitzer: „Mein Verhältnis zu Sabi ist sehr, sehr gut. Dass er lieber auf der Sechs spielt, hat er mir schon zehntausendmal gesagt. Ich weiß auch, dass er dort besser spielt. Es gibt Situationen, da brauchen wir Sabi auf der heutigen Position, er wird aber auch sehr viele Spiele auf der Sechs machen.“ Bleibt abzuwarten, wo Sabitzer in der kommenden Partie beim VfB Stuttgart (Sonntag, 17:30 Uhr) aufläuft.
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