Eberl-Verpflichtung: Tuchel runzelt die Stirn
Thomas Tuchel scheidet am Saisonende als Trainer des FC Bayern aus. Umso freier kommentiert er nun offenbar strategische Entscheidungen des Klubs.

Morgen tritt Max Eberl formal seinen Dienst als Sportvorstand des FC Bayern an. Bereits am gestrigen Mittwoch wurde der neue starke Mann vorgestellt. Thomas Tuchel findet daran einiges suboptimal.
Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel beim SC Freiburg (morgen, 20:30 Uhr) bemängelte der im Sommer scheidende Cheftrainer: „Das ist das dritte Mal, seit ich hier bin, dass wir das Organigramm umschreiben. Zum dritten Mal unmittelbar vor einem Bundesligaspiel. Das ist nicht ohne.“
Was Tuchel meint: Seit seiner Ankunft im März 2023 mussten schon die Vorstände Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic – die Tuchel verpflichtet hatten – gehen. Neuer CEO wurde Jan-Christian Dreesen, Christoph Freund kam im Sommer als Sportdirektor hinzu. Dieser bekommt nun wiederum mit Eberl einen neuen Vorgesetzten.
Bei Tuchel sorgt so viel Hin und Her für Stirnrunzeln. Beinahe trotzig sagt er: „Wir werden versuchen, den kompletten Fokus auf dem Spiel zu haben.“ Von Eberl erwarte er „volle Unterstützung, die haben wir auch zugesagt bekommen.“
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