Bundesliga

BVB-Zukunft: Kovac lässt aufhorchen

Am heutigen Sonntagnachmittag trifft Borussia Dortmund im wichtigen Heimspiel auf Mainz 05. Vor der Partie gibt BVB-Cheftrainer Niko Kovac Einblicke in seine Zukunftsplanungen.

von Julian Jasch - Quelle: Bild
2 min.
BVB-Coach Niko Kovac @Maxppp

Niko Kovac ist fest davon überzeugt, auch in der kommenden Saison auf der Trainerbank von Borussia Dortmund Platz zu nehmen. Das lässt der 53-Jährige im Interview mit der ‚Bild‘ durchblicken: „Ich habe hier einen Vertrag über anderthalb Jahre unterzeichnet. Das war mir wichtig mit Blick auf unser Programm hier beim BVB. Im Sommer kommt die Klub-WM, dann nur eine kurze Vorbereitung auf die kommende Saison. Um mit etwas Weitsicht alles reinzubringen, was ich gerne machen möchte, um größtmöglichen Erfolg zu haben, braucht es gewisse Zeit.“

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Kovac führt aus: „Entscheidend wird die Entwicklung der Mannschaft sein. Es ist klar erkennbar, dass wir uns spielerisch weiterentwickeln, viele Chancen kreieren und sich die Laufleistung erhöht hat. Am Ende stehen aber definitiv zu wenige Punkte zu Buche. Das ist auch Teil der Wahrheit.“ Der Fußballlehrer hatte die schwarz-gelbe Borussia Anfang Februar übernommen, der gewünschte Aufschwung blieb seitdem aber aus.

Ausbleibende Entwicklung

„Aktuell haben wir viele Spiele und wenig Trainingseinheiten, wir müssen viel über Video-Studium machen“, begründet Kovac die nicht zufriedenstellende sportliche Entwicklung, „wir wollen jetzt unsere Ziele erreichen, gleichzeitig aber vorbereiten, dass wir kommende Saison wieder erfolgreicher sind.“ Die Schuld sucht Kovac dabei aber nicht unbedingt bei seinen Schützlingen.

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Konkret nimmt der Coach die zuletzt immer schärfer in die Kritik geratenen Julian Brandt (28) und Niklas Süle (29) in Schutz. Beide Akteure, die in den vergangenen Jahren fast gar nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft berufen wurden, gehören laut Kovac aufgrund ihrer Anlagen zu den besten Spielern des Landes auf ihrer Position. Trotzdem betont der Trainer: „Gehen Sie aber mal davon aus, dass ich intern sehr klar bin und jeden maximal in die Pflicht nehme.“

Ziele gefährdet

Zwar steht der BVB im Champions League-Viertelfinale und trifft dort auf den FC Barcelona, dennoch „stehen wir zu Recht in der Kritik“, so Kovac, der keine Trennungsklausel in seinem Kontrakt verankert haben soll.

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Aktuell rangiert der Bundesligist auf dem enttäuschenden zwölften Tabellenplatz, könnte mit einem Sieg gegen das Überraschungsteam aus Mainz am heutigen Sonntagnachmittag (17:30 Uhr) aber immerhin noch ein paar Plätze gutmachen. Es bleibt abzuwarten, ob Kovac das Ruder im Saisonendspurt doch noch herumreißt und das internationale Geschäft erreicht.

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