FT-Kurve La Liga

Neymar-Berater forciert Barça-Wechsel | Vier große Regel-Revolutionen?

Neymar liebäugelt weiterhin mit einer Rückkehr zum FC Barcelona, während vier wichtige Regel-Revolutionen im Fußball bevorstehen. FT mit der Presseschau am Mittwoch.

von Lukas Weinstock
2 min.
Die Presseschau vom 26. Februar @Maxppp

Prime Barça reloaded?

Seit Ende Januar läuft Neymar wieder für seinen Jugendverein FC Santos auf. Nachdem ihn vor seinem Wechsel ein Kreuzbandriss ein Jahr außer Gefecht gesetzt hatte, findet der 33-Jährige in Brasilien immer mehr zu seiner Form. In den vergangenen drei Spielen verbuchte er fünf Torbeteiligungen. Doch bereits seit einigen Wochen ist bekannt, dass der Linksaußen von einer Rückkehr nach Europa träumt. Sein Berater Pini Zahavi versucht nun, ein zweites Engagement seines Schützlings beim FC Barcelona zu initiieren.

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Wie die ‚Sport‘ berichtet, hat Zahavi Neymar den Katalanen angeboten und verdeutlicht, dass dieser sogar erhebliche Gehaltsabstriche in Kauf nehmen würde, um sich dem La Liga-Tabellenführer anzuschließen. Das Problem: Der katalanischen Sportzeitung zufolge „will der Trainerstab seinen Namen nicht einmal hören.“ Auch das Management habe große Zweifel, ob eine Rückkehr des Brasilianers einen Mehrwert für Barça hätte.

Infantino will’s wissen

Der Fußball hat sich in den zurückliegenden Jahren wesentlich verändert. Doch das war bei Weitem noch nicht alles. Laut der ‚Sport‘ bespricht die FIFA bald vier weitere bedeutende Regeländerungen. Demzufolge wird im März über eine Revolution der Abseitsregel, die Einführung eines Challenge-Systems, Maßnahmen gegen verschwendete Spielzeit und Kommunikation von Schiedsrichterentscheidungen nach Eingriff des VAR diskutiert.

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Die potenzielle Abseits-Reform sieht vor, dass der Spieler nur dann im Abseits steht, wenn sein Körper die Linie des letzten Verteidigers komplett überschreitet. Solange also ein Teil des Körpers mit dem Verteidiger ausgerichtet ist, handelt es sich um eine reguläre Position. Unter dem Challenge-System versteht man die Möglichkeit des Trainers, bei einer zweifelhaften Entscheidung des Schiedsrichters zu intervenieren, damit der VAR die Situation prüft. Auf diese Weise wäre es möglich, die Anzahl der VAR-Eingriffe zu reduzieren und das Spiel zu beschleunigen.

Zusätzlich wird über Maßnahmen beraten, die die reale Spielzeit erhöhen und Zeitspiel reduzieren. Ein mögliches Szenario ist die Steigerung der Nettospielzeit durch längere Nachspielzeiten, ein anderes wäre die Einführung einer Spieluhr wie im Basketball oder Eishockey. Darüber hinaus plant man, die Entscheidung des Schiedsrichters nach einem VAR-Eingriff für die Fans verständlicher zu machen, wie es aktuell in der Bundesliga durch eine Live-Schaltung der Schiedsrichter bereits teilweise praktiziert wird. Sollten die Regel-Revolutionen beschlossen werden, könnten sie schon ab Juli dieses Jahres in Kraft treten.

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