Rückholaktion: Rothes Zeichen an den BVB
Im Sommer ließ der BVB für viele überraschend Linksverteidiger-Juwel Tom Rothe ziehen. Der Youngster überzeugt bei Union Berlin über weite Strecken und macht seine Zukunft vom Willen der Dortmunder abhängig.

Tom Rothe legt seine Zukunft in die Hände von Borussia Dortmund. Über die in seinem Vertrag verankerte Rückkaufoption, die 2026 greifen könnte, sagt der 20-Jährige gegenüber den ‚Ruhr Nachrichten‘: „Das entscheidet im Endeffekt Borussia Dortmund. Da kann ich nicht viel machen, außer meine Leistungen auf dem Platz zu bringen. Ich bin dafür verantwortlich, dass ich gute Leistungen abliefere.“ Verschließen will sich Rothe vor einer Rückkehr nach Dortmund in keinem Fall. „Ich sage niemals nie“, so der U21-Nationalspieler.
Fakt ist: Beim BVB wollten sie das Eigengewächs eigentlich nicht ziehen lassen. „Es war definitiv nicht der Wunsch der Verantwortlichen, dass ich gehe. Sie haben versucht, mich zu halten“, bestätigt Rothe. Das ist nur zu verständlich, denn mit Ramy Bensebaini (29) umfasste der Kader nur einen weiteren Linksverteidiger. Umso erstaunlicher, dass Sebastian Kehl den Youngster dennoch freigab.
Neue Konstellation
Inzwischen haben die Dortmunder personell nachgelegt. Daniel Svensson (23), im Winter vom FC Nordsjaelland gekommen, scheint sich als Sofortverstärkung zu entpuppen. Darüber hinaus verlängerten die Schwarz-Gelben am heutigen Donnerstag mit Almugera Kabar (18), dem die Zukunft gehören soll. Echten Bedarf hat der BVB also nach aktuellem Stand auf Jahre nicht mehr.
Das deckt sich ohnehin mit Rothes Plan, der in erster Linie auf Spielzeit abzielt: „Ich bin ein junger Spieler und ich muss spielen. Und am besten nicht ab und zu, sondern konstant. Nur so entwickelt man sich.“ Es müsste also schon einiges zusammenkommen, um Rothe in absehbarer Zukunft wieder im Dortmunder Trikot bestaunen zu können.
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