FT-Kurve Premier League

Asensio & Rashford überragen: Die neuen Helden vom Villa Park

Im Winter holte Aston Villa mit Marcus Rashford und Marco Asensio zwei Neue für die Offensive an Bord. Am gestrigen Samstag zeigte das Duo gegen den FC Chelsea seine ganze Klasse. Das Lob heimst aber vor allem Rashford ein.

von Georg Kreul
2 min.
Marcus Rashford jubelt mit Marco Asensio @Maxppp

Dass Marcus Rashford seit gestern als Held seiner neuen Mannschaft gefeiert wird, hätte sich der Offensivspieler Ende Januar bei seiner Odyssee auf der Suche nach einem neuen Verein wohl kaum träumen lassen. Nachdem er bei Manchester United in Ungnade gefallen war, flüchtete der 27-Jährige innerhalb Englands zu Aston Villa. Das Team von Trainer Unai Emery lag gegen den FC Chelsea am gestrigen Samstag mit 0:1 zur Halbzeitpause hinten, als Rashford eingewechselt wurde.

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Bei seinem dritten Auftritt im Villa-Dress legte der Engländer in Halbzeit zwei beide Treffer von Marco Asensio auf und sorgte gemeinsam mit dem spanischen Winterneuzugang für den 2:1-Sieg über die Blues. Nach der Partie war es aber vor allem Rashford, dem das Lob der Experten zuteilwurde. In der Sendung ‚Match of the Day‘ kommentierte Alan Shearer: „Er sieht aus, als hätte er wieder etwas Liebe für das Spiel übrig. Es besteht kein Zweifel, dass er zu Beginn seiner Villa-Karriere mit mehr Energie spielt, als wir es schon lange nicht mehr bei ihm gesehen haben.“

In Manchester wird man sich dagegen wohl fragen, wie Rashford in so kurzer Zeit seine Lust am Fußball wiedergefunden zu haben scheint. Während die Stimmung bei den Red Devils am Tiefpunkt ist, versucht Emery Villa zu einer Wohlfühloase für den begabten Flügelspieler zu machen: „Wir wollen ihn unterstützen, ihm helfen. Wir wollen versuchen, ihm zu helfen, sich hier wohlzufühlen. Wir wollen versuchen, ihm zu helfen, Vertrauen zu uns zu fassen.“

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Alles Dinge, die zuletzt am Old Trafford fehlten. Dort demontierte Trainer Rúben Amorim Rashford im Januar öffentlich, als er sagte, er würde den 63-jährigen Torwarttrainer Jorge Vital eher auf die Bank setzen als den 60-fachen englischen Nationalspieler. Bei Emery klingt das alles anders: „Er befindet sich in diesem Prozess. Natürlich hat er fantastische 45 Minuten gespielt. Jetzt wollen wir, dass er konstant ist. Hoffentlich wird er so wichtig sein wie heute, aber dann immer mehr und mehr. Das Wichtigste für ihn ist, dass er versucht, hier bei uns zu sein und sich in einer guten Atmosphäre sicher und wohlzufühlen – das ist mein Ziel.“

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