Bundesliga

BVB-Debütant Knauff: „Ich habe mich einfach gefreut“

In der Aufholjagd um die Champions League-Ränge musste Borussia Dortmund beim gestrigen 2:2-Unentschieden gegen den 1. FC Köln einen Rückschlag hinnehmen. Bundesliga-Debütant Ansgar Knauff ist es zu verdanken, dass der BVB überhaupt einen Punkt mitnehmen konnte.

von Georg Kreul - Quelle: BVB-TV
1 min.
Ansgar Knauff bei seinem Bundesliga-Debüt gegen den 1. FC Köln @Maxppp

„Man freut sich natürlich auch, aber es geht vieles vor im Kopf. Man weiß, man kommt jetzt rein, wir liegen hinten und man muss jetzt alles geben.“ Die Erinnerungen von Ansgar Knauff an sein Bundesligadebüt am gestrigen Samstagnachmittag sind noch frisch. Im Gespräch mit Dortmunds Klubsender ‚BVB-TV‘ gewährt der 19-Jähige Einblick in seine ersten Minuten Bundesligaluft.

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In der 80. Spielminute löste der Flügelspieler der Dortmunder U23 Thomas Meunier als Rechtsverteidiger ab. „Ich habe mich einfach gefreut“, fährt der Teenager fort, „und habe einfach gesehen, okay wir liegen hinten, wir haben zehn Minuten und ich probiere jetzt alles dafür zu tun, um das Spiel hier noch zu drehen.“

Gesagt, getan. In der 90. Spielminute setzte sich Knauff auf der rechten Seite mit viel Dynamik durch, legte den Ausgleichstreffer von Erling Haaland auf und brachte die Kölner so um wichtige drei Punkte im Abstiegskampf. Für die Dortmunder und auch für Knauff ist die Punkteteilung jedoch zu wenig.

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„Jetzt ist jeder Punkt wichtig“

Dem gebürtigen Göttinger die Tragweite der sportlichen Situation durchaus bewusst, auch wenn der Rechtsfuß selbst bislang nur in jeweils zwei Kurzeinsätzen an der laufenden Spielzeit der Profis mitwirken konnte. Zwar freue er sich über sein Debüt in der Bundesliga, „aber trotzdem wäre das Ganze noch mal viel besser gewesen, wenn wir das Spiel gewonnen hätten.“

„Am Ende will man immer gewinnen und vor allem jetzt ist jeder Punkt wichtig und es ist ärgerlich, dass es nicht für die drei Punkte gereicht hat“, so Knauff weiter. Vielleicht winken dem zweifachen U19-Nationalspieler Deutschlands in Zukunft mehr als zehn Minuten in der Schlussphase. Eine Bewerbung für mehr Spielminuten hat der Youngster bereits hinterlegt.

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