Mit Julian Nagelsmann kommt nicht nur frischer Wind, sondern wahrscheinlich auch ein weiteres Spielsystem zum FC Bayern. FT wagt einen Ausblick.

Julian Nagelsmann ist bekannt dafür, schnell auf Situationen in einem Spiel zu reagieren und das Spielsystem zu wechseln. Beim FC Bayern will er es diesbezüglich ruhiger angehen lassen. „Die Spieler dürfen sich darauf einstellen, dass es ein wenig variabler wird“, kündigte der neue Trainer auf seiner ersten Pressekonferenz zwar an, aber: „Es wird nicht so sein, dass ich wie zum Beginn meiner Karriere siebenmal im Spiel die Grundordnung wechsle.“
Dennoch: Die Dreierkette, unter Hansi Flick quasi gar nicht im Repertoire, könnte unter Nagelsmann an Bedeutung gewinnen. Besonders wichtig ist dem Ex-Leipziger und -Hoffenheimer dabei, die Grundordnung ändern zu können, ohne auswechseln zu müssen. Elementar dafür: Flexibel einsetzbare Spieler. Das ließ er auch bei der Frage nach der Rolle von Joshua Kimmich durchblicken.
Den Nationalspieler plane er „schon überwiegend in der Zentrale ein“, jedoch sei Nagelsmann auch „ein großer Fan davon, trotzdem Spieler zu haben, die auf verschiedenen Positionen spielen können“. Auch Serge Gnabry könnte als rechter Schienenspieler auflaufen, selbst wenn das „nicht seine Parade-Position“ sei, so Nagelsmann in der ‚Bild‘. Es könne aber „eine Option sein“. FT zeigt, wie Nagelsmann die herkömmliche Bayern-Grundordnung verändern könnte.
Der FC Bayern im 4-2-3-1

Der FC Bayern im 3-4-2-1

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