Im Aufwind: So könnte es der BVB gegen Lille angehen
Mit Niko Kovac findet Borussia Dortmund langsam aber sicher wieder in die Spur, jetzt steht in der Champions League die nächste Runde an. Im Achtelfinal-Hinspiel gastiert der OSC Lille im Signal Iduna Park.

Mit dem OSC Lille in den Top Acht hatten wohl die wenigsten vor der diesjährigen Champions League-Saison gerechnet – und doch ist es so gekommen. Das Team von Trainer Bruno Genesio ballerte sich mit einem 6:1-Erfolg am letzten Spieltag gegen Feyenoord Rotterdam auf direktem Weg ins Achtelfinale. Borussia Dortmund musste die Extrarunde in den Playoffs nehmen, setzte sich dort aber verdient gegen Sporting Lissabon durch.
Offensive Gefahr
Auch wenn die Doggen am Wochenende gegen Paris St. Germain (1:4) die Grenzen aufgezeigt bekommen haben, scheint ihnen die Königsklasse in diesem Jahr besonders zu liegen. Neben Rotterdam haben das auch Real Madrid (1:0) und Atlético Madrid (3:1) zu spüren bekommen.
Ein Grund dafür ist Jonathan David, der in allen Wettbewerben die Überlebensversicherung des LOSC ist und nach 37 Spielen bei 30 Torbeteiligungen (21 Tore, neun Assists) steht. Kein Wunder also, dass Trainer Genesio den 25-jährigen Kanadier gegen PSG eine Stunde lang geschont hat, damit er morgen (20:45 Uhr) ausgeruht den BVB beschäftigen kann.
BVB im Aufwind
Niko Kovac hat dem BVB endlich die erhoffte Stabilität gebracht. Seit drei Spielen sind die zuvor so fehleranfälligen Dortmunder bereits ohne Gegentreffer, zudem sind auch die offensiven Flügel um Karim Adeyemi und Maximilian Beier im Aufwind und kompensieren so die Leistungsdellen von Jamie Gittens und Julian Brandt.
Letztgenannter wird voraussichtlich gegen Lille wieder in die Startelf rücken, da Ersatz Giovanni Reyna offensiv gegen den FC St. Pauli nur wenige Impulse setzen konnte. Julian Ryerson ist nach überstandenem Infekt zurück und wird rechts hinten beginnen, auf der anderen Seite wird es ein enges Rennen zwischen Ramy Bensebaini und Winter-Neuzugang Daniel Svensson. Ansonsten wird Kovac wohl weiterhin auf Kontinuität setzen, im Sturmzentrum ist der beste Torjäger der Champions League, Serhou Guirassy (zehn Tore), ohnehin unantastbar.
So könnte der BVB gegen Lille spielen

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