Der FC Barcelona legt sich auf einen Goldesel fest, während David de Gea unter den Anhängern von Manchester United Wut und Häme auf sich zieht. Zwei Fußballschlagzeilen zum Wochenstart.

Goldesel Raphinha
Der FC Barcelona braucht Geld. Viel Geld. Die Katalanen müssen satte Transfererlöse erzielen, damit La Liga die Registrierung neuer Spieler gestattet. Immer wieder skizziert die katalanische Presse neue Verkaufspläne um einen oder gleich mehrere Spieler. In diesem Zusammenhang aktuell besonders im Fokus: Flügelstürmer Raphinha.
Den Blaugrana schweben „80 Millionen für Raphinha“ vor, so ist der heutigen Titelstory der Fachzeitung ‚Sport‘ zu entnehmen. Der 26-jährige Brasilianer kostete Barça vor einem Jahr noch 58 Millionen Euro Ablöse – 22 Millionen Euro brutto würde nach Adam Riese der Transfererlös aus dieser Personalie betragen. Ob Raphinhas Leistungen (45 Saisonspiele, zehn Tore, elf Vorlagen) zu einer solch großen Wertsteigerung führen, entscheidet letztendlich der Markt.
De Gea wird zur Zielscheibe
Nicht viel schneller als ein Rückpass geht dieser Verlegenheitsschuss von Saïd Benrahma auf das Tor von Manchester United. Keeper David de Gea taucht ab wie eine Bahnschranke und lässt den eigentlich harmlosen Ball über seine rechte Pranke rutschen. Das Leder kullert ins Tor – 1:0 für West Ham United und zugleich der Endstand. Was für ein Patzer vom Spanier.
Nicht der erste in de Geas zwölf Jahren bei den Red Devils, aber sicher einer der schwersten. Wieder einmal zieht der Schlussmann, der wie wenige andere zwischen Welt- und Kreisklasse pendelt, den Zorn der United-Anhänger auf sich. „Raus aus unserem Klub“, zitiert die ‚Daily Mail‘ in ihrer Schlagzeile einen von etlichen wütenden Social Media-Beiträgen der Fans. Trotz allem sprach Trainer Erik ten Hag seinem Keeper nach der Partie das Vertrauen aus und bestätigte das Ziel des Klubs, die im Sommer endende Zusammenarbeit zu verlängern.
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