Bundesliga

Bayern gibt Tah-Transfer auf: Bayer wittert Chance

Ein Verbleib von Jonathan Tah bei Bayer Leverkusen gilt als unwahrscheinlich. Dennoch hat sich der Abwehrchef viereinhalb Monate vor seinem Vertragsende anscheinend noch nicht entschieden, wo er seine Karriere fortsetzen wird. Bayer-Boss Fernando Carro gibt daher die Hoffnung noch nicht auf.

von Martin Schmitz - Quelle: Sky 90
2 min.
Jonathan Tah mit Granit Xhaka @Maxppp

Im Topspiel gegen den FC Bayern (0:0) lieferte Jonathan Tah erneut eine beachtliche Leistung ab. Der Abwehrchef der Werkself ließ in der Defensive nichts anbrennen und ging als echter Führungsspieler voran. Kein Wunder, dass Bayer Leverkusen seinen Stammspieler unbedingt halten möchte.

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Tah wiederum wird nachgesagt, dass er nach zehn Jahren im Klub noch einmal ein neues Abenteuer sucht. Im vergangenen Sommer wollte der 29-Jährige nach München wechseln. Der Transfer scheiterte jedoch an fünf Millionen Euro Ablösediskrepanz, was den 33-fachen deutschen Nationalspieler sehr „gekränkt“ haben soll.

Barça mit Überangebot

Ein Wechsel zum Rekordmeister ist vom Tisch, wie auch FCB-Sportdirektor Christoph Freund im Rahmen des Spitzenspiels bestätigte: „Das ist aktuell kein Thema für uns. Man sieht, dass es unsere Verteidigung aktuell gut macht, sie haben sich richtig gefestigt. Wir bekommen wenige Gegentore. Daher sind wir aktuell sehr, sehr happy.“

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Größter Interessent soll seit einigen Monaten der FC Barcelona sein. Dieser kämpft jedoch Jahr für Jahr mit finanzbedingten Registrierungsproblemen und hat nach der überraschenden Verlängerung von Ronald Araújo (25) in der kommenden Saison Stand jetzt bereits fünf nominelle Innenverteidiger unter Vertrag.

Tür bleibt offen

Zwei Gründe für Leverkusen-Boss Fernando Carro beim Talkformat Sky 90 von einer Tah-Verlängerung zu träumen: „Er geht locker damit um. Ich glaube wirklich, dass er sich noch nicht zu 100 Prozent entschieden hat. Ich weiß, dass er schon gerne eine Erfahrung woanders machen würde. Das wissen wir alle. Aber wenn er am Ende nirgendwo etwas findet, was ihn überzeugt, dann kann er immer bei uns zu Hause bleiben.“

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Klares Signal: Die Tür bei Bayer bleibt für den Nationalspieler also sperrangelweit offen. Der Umworbene selbst gab im Anschluss an das Bayern-Spiel zu Protokoll: „Aktuell lebe ich noch in Düsseldorf und bin sehr froh hier, jeden Tag hier zur BayArena zum Training zu fahren. Alles andere wird man dann sehen.“ Man darf also weiter gespannt bleiben.

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