Edeljoker und Man of the Match: Wind spricht über Wolfsburg-Abschied
Hoffenheim-Klatsche, Viertelfinaleinzug, Man of the Match – die Welt von Jonas Wind könnte am heutigen Donnerstagmorgen rosarot sein. Ist sie aber nicht: Auch im DFB Pokal kam der Däne wieder nur von der Bank – und sprach im Anschluss offen über seine Zukunft in Wolfsburg.

Mit zwölf Toren und acht Vorlagen in wettbewerbsübergreifend 37 Spielen war Jonas Wind in der vergangenen Saison bester Offensivakteur beim VfL Wolfsburg. In der laufenden Saison kommt der Däne auf sieben Torbeteiligungen, benötigte dafür nicht einmal 600 Spielminuten.
Edeljoker und Man of the Match
Dennoch scheint das Ende in der Autostadt bereits vorprogrammiert. Am gestrigen Mittwoch machten Gerüchte die Runde, der 25-Jährige habe gemeinsam mit Ridle Baku die Wechselfreigabe für das anstehende Wintertransferfenster erhalten. Mit der Man of the Match-Trophäe in der Hand stand Wind nach dem gestrigen 3:0-Sieg gegen die TSG Hoffenheim Rede und Antwort.
„Das ist ein schwieriger Moment für mich. Ich will von Anfang an spielen und bin nicht zufrieden, wenn ich auf der Bank sitze“, versuchte der Stürmer am TV-Mikrofon erst gar nicht, seinen Frust zu kaschieren und schob nach: „Das ist meine Situation in Wolfsburg. Ich trainiere gut jeden Tag und warte auf meine Chance.“
Worte, die bei seinem Trainer nicht gar für Erzürnung sorgen, sondern vielmehr auf Verständnis stoßen: „Ich kenne das aus eigener Erfahrung“, begann Ralph Hasenhüttl und führte aus: „Der braucht nicht zufrieden sein, wenn er von der Bank kommt, das verlange ich nicht, habe ich auch nie.“
Winterabschied angeteasert
Wind war vor drei Jahren in die Autostadt gewechselt, steht dort noch bis 2026 unter Vertrag. Gefragt nach seiner Zukunftsplanung wird der Edeljoker für einen mediengeschulten Fußballprofi geradezu überdeutlich: „Mein Fokus liegt auf Fußballspielen, momentan bin ich Wolfsburg-Spieler. Wir werden im Januar sehen, was passiert.“
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