Lionel Messi hat wegen seiner Getränkemarke Stress. Diesen kann er loswerden, wenn er in den Boxring steigt. Vor dem Duell mit dem FC Chelsea werden Fabian Hürzeler Komplimente verweigert. FT mit der Presseschau.

Unfaires Angebot für Messi
Lionel Messi hat mit seiner eigenen Getränkemarke Más+ ordentlich Staub aufgewirbelt. Der Argentinier trat in den USA in direkte Konkurrenz zu PRIME, zudem ähnelt sein Erfrischungsgetränke dem der Influencer Logan Paul und KSI auch optisch sehr. Da die beiden US-Amerikaner mit ihrer Marke groß in den US-Sport investieren, haben sie im vergangenen Oktober Messi und seine Firma wegen „wettbewerbswidrigen Verhaltens“ verklagt.
Plötzlich erklärt sich Paul dazu bereit, die Anklage fallen zu lassen. In einem Video auf Social Media fordert der 29-Jährige den argentinischen Weltfußballer stattdessen zu einem Kampf heraus: „Jeder hat gesehen, was du getan hast. Wenn wir noch in diesem Jahr gegeneinander kämpfen, werde ich mir überlegen, die Anklage fallen zu lassen. Wir sehen uns im Ring, Bruder.“ Fraglich, ob Messi auf dieses Angebot reagieren wird. Paul ist 1,88 Meter groß und damit 18 Zentimeter größer als der 37-Jährige, zudem hat er bereits reichlich Erfahrung im Ring. 2021 etwa kämpfte Paul gegen Floyd Mayweather.
Hürzeler-Lob? Maresca schweigt
Fabian Hürzeler hat sich in der Premier League bislang nicht nur Freunde gemacht. Der 31-Jährige war in dieser Saison bereits mit Russel Martin, zu Saisonbeginn noch Trainer beim FC Southampton, aneinandergeraten, auch mit Nuno Espirito Santos von Nottingham Forest gab es einen Disput.
Und mit Enzo Maresca vom FC Chelsea scheint Hürzeler ebenfalls auf keinen grünen Zweig zu kommen. Zuletzt waren die Blues am vergangenen Wochenende auf Brighton & Hove Albion im FA Cup (1:2) getroffen, heute (21 Uhr) stehen sich die Klubs in der Liga schon wieder gegenüber. Zeit also für ein Lob von Maresca an sein Gegenüber? Mitnichten.
In der Pressekonferenz vor der Partie wurde der Italiener mehrfach gebeten, etwas Positives über den Deutschen zu sagen, doch Maresca weigerte sich. „Ich ziehe es vor, nichts über ihren Trainer zu sagen. Zunächst einmal halte ich den vorherigen Brighton-Manager für einen Top-Manager, nicht weil er ein Freund von mir ist. Aber ich halte ihn für einen Top-Manager“, so der 45-Jährige über Roberto De Zerbi, der mittlerweile Olympique Marseille trainiert. Auf die Nachfrage, ob er auch Hürzeler für einen solchen Top-Manager halte, schwieg Maresca und beendete die Pressekonferenz.
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